Internet-Play: Kinder spielen das Internet nach

Zum Safer Internet Day ermöglichten die Jungen Tüftler und fragFINN es Kindern, bei einem kostenlosen Workshop in Berlin, die Funktionsweise des Internets kennen und verstehen zu lernen. In einem sogenannten Internet-Play näherten sich Kinder auf spielerische Art und Weise den Funktionsweisen und Mechanismen beim Surfen und Suchen im Netz an.

Als Zeitpunkt wurde der jährliche stattfindende internationale Safer Internet Day am 9. Februar gewählt. Unter dem Motto "Play your part for a better internet" rief die Initiative der Europäischen Kommission wieder weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit auf. In Deutschland initiiert und koordiniert klicksafe jedes Jahr die nationalen Aktivitäten unter www.klicksafe.de/sid.

Ziele des Workshops

Alle Kinder haben Modelle von Geräten sowie Sammelmappen mit Daten, z.B. Bilder und Videos (c) fragFINN e.V.Kinder nutzen das Internet regelmäßig in Schule und Freizeit, ganz selbstverständlich surfen sie dabei auf Laptops und Tablets über unzählige Internetseiten. In der Veranstaltung spielten Kinder das Internet nach und lernten somit ganz nebenbei, wie das Internet funktioniert und entwickelten ein Verständnis für Web-Mechanismen. Außerdem wurde erklärt, wie es funktioniert, dass man Websites auf dem Computer oder Smartphone sieht, die irgendwo auf der Welt auf einem Server liegen.

Inhalte und Videobericht

Kinder beim Auftakt des Workshops (c) fragFINN e.V.Die Initiative Junge Tüftler hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern in kreativen Workshops und Hackathons die Begeisterung für Technologie nahe zu bringen. Das Team des gemeinnützigen Vereins führt regelmäßig derartige Veranstaltungen mit Vorschul- und Grundschulkindern durch. Basierend auf ihren Erfahrungen entstand die Idee eines gemeinsamen Workshops.

Die fragFINN-Kinderreporter/innen Emily, Lara und Niclas nahmen gemeinsam mit anderen Kindern an dem Workshop teil. Sie erfuhren, wie es funktioniert, dass man Websites auf dem Computer oder Smartphone sieht, die irgendwo auf der Welt auf einem Server liegen oder wie Dateien verschlüsselt, verschickt und empfangen werden. 
Ausgehend vom eigenen Gerät mit bestimmten Daten wie Bilder, Texten oder Videos simulierten die Kinder, wie man eigene Daten an andere Empfänger schickt, wie man fremde Daten sucht und wiederum empfangen kann. Dabei wurden Begriffe wie Router, IP-Adresse, Verschlüsselung, Daten(pakete) oder Verbindungen erklärt. Warum nennt man zum Beispiel manche Verbindungen „Autobahnen“ und andere „Trampelpfade“? 
Kinder probieren zum Schluss das Gelernte auf Tablets im Internet aus (c) fragFINN e.V.Alles wurde zunächst spielerisch mit analogen Hilfsmitteln zusammengebastelt und simuliert. Am Ende wurde digital noch einmal alles ausprobiert, beim Surfen mit Laptops und Tablets.

Außerdem interviewten die Kinderreporter andere Kursteilnehmer sowie die Mitarbeiter der Jungen Tüftler und berichten im Video von ihren Eindrücken. So können Kinder auch unabhängig von derartigen Workshops verstehen lernen, wie das Internet in seinen Grundzügen funktioniert. Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen gewinnen wiederum einen Einblick, wie auf spielerische Weise Hintergrundwissen zu den Funktionsweisen vermittelt werden kann.

Benötigte Materialien

Vorschaubild des Videos der fragFINN Kinderreporter, die vom Internet-Play berichten (c) fragFINN e.V.
  • Tischmodell (Poster) des weltweiten Internet
  • Geräte zur Internetnutzung: Computer, Tablets, Notebooks, Smartphones
  • Bausteine als Router
  • Buntes, verschieden breites Tape-Band als „Datenautobahnen“ oder „Trampelpfade“
  • Sammelmappen: zur Aufbewahrung der Daten meines Geräts
  • Daten: Videos, Bilder, Texte etc.
  • Briefumschläge und Stifte


Die Veranstaltung richtete sich an jüngere und ältere Kinder mit jeweils einem eigenen Kurs: Für Kinder von 6 bis 9 Jahren sowie für Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren fanden zwei verschiedene Workshops statt, um auf den Wissensstand und die bereits vorhandenen Interneterfahrungen eingehen zu können.

 

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